Griff in den Setzkasten

ZDF zur LINKEN: einfallslos – einfaltsreich

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wer die ZDF-Dokumentation »Auferstanden aus Ruinen« am Mittwochabend verpasst hat, hat nichts verpasst. Es ist nun keineswegs so, als handele es sich bei der LINKEN von Natur aus um ein langweiliges Thema. Im Gegenteil: Was alles noch nicht erzählt ist über diese Partei – ein unbestelltes Feld enormen Ausmaßes. Eine Landschaft, die man sogar mit guter Fernsehunterhaltung zum Blühen bringen könnte. Man darf es nur nicht so machen wie Stefan Aust und Claus Richter. Deren Produktion über den Weg »von der SED zur Linkspartei« ist so etwas von vorhersehbar, abgeschmackt, ja geradezu obszön, hält sie den Zuschauer doch für beschränkt, wenn nicht sogar für grunddumm.

Zu Beginn die DDR-Hymne. Von der Marx-Engels-Bronze in Berlin über den 17. Juni 1953 bis zum Ende der »Einparteien-Diktatur« (Stanislaw Tillich wird ein leises Dankgebet gespr...


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