Besser an der Wand als im Depot

Christine Vogt, Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen, über Bilder-Schicksale: vom Westen zurück in den Osten ...

ND: Frau Dr. Vogt, am Telefon ist die Redaktion »Neues Deutschland«.
Vogt: Ich kann mir denken, warum Sie anrufen.

Warum?
Sie wollen nachfragen, was es mit meiner Arroganz auf sich hat.

Genau.
Wieder ist dem Osten übel mitgespielt worden. Diesmal in Oberhausen.

Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« teilt mit, Ihr Museum in Oberhausen schickte 160 Werke von bildenden Künstlern aus der DDR zurück in den Osten, übergibt sie dem Museum in Leipzig. Frei nach dem Prinzip, wie die FAZ schreibt: »Könnt ihr wiederhaben!« Der Kommentator Andreas Rossmann attestiert dem Vorgang »Geringschätzung«.
Ich bin erstaunt, welche Beweggründe ich gehabt haben soll.

Welche hatten Sie denn?
Unser Museum bietet u.a. Kunstausstellungen aus der Sammlung Ludwig, in deren Besitz diese Gemälde, Plastiken und Zeichnungen sind, die jetzt ans Museum der bildenden Künste Leipzig gingen. Die Grafik erhielt übrigens das Germanische Nationalmuseum Nürnberg – das lie...




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