Kein Platz für böse Geister

Der 1. FC Union Berlin sucht neuen Hauptsponsor, sieht den Spielbetrieb aber nicht gefährdet

  • Von Matthias Koch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
In der Alten Försterei wurden die Werbebanden des gekündigten Hauptsponsors ISP entfernt.

Alles musste raus im Fanshop des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin, doch die Schnäppchenjäger hatten am Dienstagvormittag keine Chance: Die 100 Trikots mit dem Werbeaufdruck ISP, dem bisherigen Hauptsponsor der Köpenicker, zum Ramschpreis zu bekommen. Fanshop-Leiterin Sylvia Tammer hatte nach Absprache mit dem Merchandising-Rechteinhaber »Do You Football« über 100 Hemden aus dem Regal genommen. Die Trikots landeten wie Lumpen in einer Kiste.

Der wegen der Stasi-Vergangenheit des Aufsichtsratschefs von Union am Montag gekündigte Hauptsponsor International Sport Promotion (ISP) wird schon bald nicht mehr sichtbar sein. In der Alten Försterei wurde für den heutigen Test gegen Bayern München eine digitale Umlaufbande der bayerischen Brauerei installiert. Doch im Gegensatz zu anderen Werbepartnern werden die ISP-Banden nicht mehr für die Ligaspiele zurückkehren.

Bei den Fans wird ISP aber als Negativerlebnis haften bleiben, obwohl di...

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