Nissrine Messaoudi, Hebron 26.08.2009 / Ausland

Vom Soldaten zum Menschenrechtler

In Hebron – einer Stadt voller Hass – setzt sich Ilan Fathi für das Recht der Palästinenser ein

Hebron ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie war einst die heilige Stadt der Urväter Abraham, Isaac und Jacob. Heilig sowohl für Juden als auch für Muslime. Doch vom Glanz der Vergangenheit ist nicht viel übrig geblieben. Seit Jahren verübt Israel, in der größten Stadt der West Bank, an Palästinensern Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Ilan Fathi von »Breaking the Silence«

»Hebron ist mit nichts zu vergleichen. Die meisten Israelis wissen nicht, was hier vor sich geht, und wollen es auch nicht wissen«, erklärt uns – einer von Medico International eingeladenen Journalistendelegation – Ilan Fathi von »Breaking the Silence«. Eine Partnerorganisation von Medico International, die von ehemaligen israelischen Soldaten gegründet worden ist. Sie wollen das Schweigen über Menschenrechtsverletzungen während ihres Militärdienstes brechen. Zuletzt machten sie mit den »Testemonies« – Berichten über den Gaza-Krieg (Dezember 2008 / Januar 2009) – auf sich aufmerksam, die belegen, dass die israelische Armee vorsätzlich gegen die Menschenrechte verstoßen hat.

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