Der Besuchsstreit zwischen Budapest und Bratislava

Schwierige ungarisch-slowakische Beziehungen

  • Von Gábor Kerényi, Budapest
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ungarn und die Slowakei haben wieder einen Zankapfel gefunden. Der Nachbarschaftskonflikt entzündete sich jetzt daran, dass der ungarische Präsident Sólyom eine Reiterstatue des ungarischen Nationalheiligen und ersten Königs Stephan in der slowakischen, aber mehrheitlich Ungarisch sprechenden Stadt Komarno enthüllen wollte, während sein slowakischer Amtskollege nicht eingeladen war.

Ein erster Tiefpunkt der Beziehungen zwischen den beiden EU-Staaten war 2002 erreicht. Da entbot Miklós Duray, Vizepräsident der slowakischen Ungarnpartei, die damals Mitglied der Regierungskoalition in Bratislava war, einer ungarischen rechtsradikalen Bewegung seinen Gruß. Die Extremisten demonstrierten vor der slowakischen Botschaft in Budapest für die Wiederherstellung von Großungarn – also des Königreichs Ungarn, zu dem die heutige Slowakei einst gehörte. Derselbe Hardliner erklärte später, dass Grenzen nicht unverrückbar seien. Durays Äußerungen gewannen dadurch besondere Bedeutung, dass sie in ähnlicher Form auch auf Parteiveranstaltungen der starken rechtspopulistischen ungarischen Oppositionspartei Fidesz beklatscht wurden.

Im Herbst 2008 reisten dann ungarische Rechtsextremisten mit großungarischen Fahnen und ungarisch-nationalsozialistischen Transparenten zu einem Fußballspiel in die Slowakei. Einige von ihnen erhielten...

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