Vorsorge gerät zur Panikmache

Französische Regierung trifft Vorbereitungen für Schweinegrippeepidemie

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die von der französischen Regierung angekündigten Maßnahmen gegen die Schweinegrippe sorgen für Unruhe bei Eltern und in Unternehmen.

Einen Vorgeschmack auf die für den Herbst und Winter befürchtete »Schweinegrippe«-Epidemie bekommt man in diesen Tagen in den französischen Übersee-Departements. Auf den Südseeinseln von Polynesien und Neu-Kaledonien, wo Winter herrscht, sind mehr als 5000 Menschen von der offiziell »Grippe A/H1N1« genannten Krankheit erfasst. Hier zählte man vor Kurzem schon acht Todesopfer. Dagegen sind in Frankreich selbst erst zwei Tote zu beklagen: eine Frau und ein 14-jähriges Mädchen, die aber wegen einer anderen schweren Krankheit verminderte Abwehrkräfte hatten. Da die Krankenhäuser auf den Tropeninseln mit der Epidemie nicht fertig werden, musste Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot die Entsendung von zusätzlichem medizinischem Personal zusagen.

Damit dürften die Beschwichtigungen der Regierung die längste Zeit gedauert haben. Da der Schuljahresbeginn bevorsteht, musste Volksbildungsminister Luc Chatel die Öffentlichkeit über die geplanten...

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