Sparkurs bei Statthaus

Wie geht’s weiter im Kreuzberger Böcklerpark?

  • Von Anouk Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Performance vor dem Statthaus Böcklerpark

Es ist einfach zu heiß. Der Streetball-Platz liegt verlassen da, eher lustlos spielen zwei Jugendliche Tischtennis. Dafür ist das schattige Gartencafé, betrieben vom Kernbeißer Kollektiv e.V., am späten Nachmittag ein beliebter Anlaufpunkt, die Bänke gut gefüllt. Auf den ersten Blick scheint alles in bester Ordnung zu sein im Statthaus Böcklerpark, dem multikulturell geprägten Jugend- und Nachbarschaftszentrum in Kreuzberg. Doch bei den ohnehin überlasteten Mitarbeitern machen sich Angst und Frust breit: Niemand weiß, wie die Zukunft aussieht.

Hintergrund ist der Plan des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, ab Januar nächsten Jahres sämtliche kommunalen Kinder- und Jugendeinrichtungen an freie Träger zu übergeben, um Geld zu sparen. Denn im kürzlich beschlossenen Entwurf für den Doppelhaushalt 2010/2011 klafft eine erhebliche Finanzlücke. Laut Finanz- und Kulturstadträtin Sigrid Klebba (SPD) fehlen allein für das Jahr 2010 rund 6,7 ...


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