Alle Spritzen liegen still

Mediziner an DRK-Kliniken bereiten sich auf Streik vor / Geschäftsführung verhängte Hausverbote

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Unmut der Ärzte besteht kein Zweifel: 99,5 Prozent der Mediziner an den drei Lehrkrankenhäusern der DRK-Schwesternschaft in Berlin haben am Montag für die Arbeitsniederlegung gestimmt. Streikmaßnahmen würden nun »zügig folgen« hieß es aus Kreisen der Ärzteinitiative der Häuser in Köpenick, Mitte und Westend. Die Unternehmensleitung war zuvor auf vollen Konfrontationskurs mit der medizinischen Belegschaft gegangen: Für die Urabstimmung erteilte Klinikgeschäftsführer Thomas Kersting seinen Mitarbeitern Hausverbot, auch Vertreter der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) durften die Hospitäler nicht mehr betreten. Ein rechtlich wohl eher fragwürdiges Vorgehen.

Die Ärzte beeindruckte das nicht. Eine Woche nachdem die Verhandlungen zwischen MB und DRK-Kliniken für gescheitert erklärt worden waren, organisierten sie ihre Urabstimmungen am Montag kurzerhand vor den Kliniktoren – »Urabstimmung vor der Tür. Die DRK-Kliniken verweigern d...

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