Ende eines Albtraums

Das »Ausreisezentrum« im bayerischen Fürth wird geschlossen

  • Von Leonhard F. Seidl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Günter Becksteins (CSU) Pilotprojekt, das sogenannte Ausreisezentrum in der Fürther Hafenstraße, ist gescheitert, sagen Flüchtlingsgruppen. Der Mietvertrag ist ausgelaufen, sagt die Regierung von Mittelfranken.

Kurz hinter Fürth, zwischen Feldern und Industrieanlagen, liegt ein Containerlager für Flüchtlinge: Die vor sieben Jahren eröffnete »bayernweit erste Ausreiseeinrichtung«, durch einen meterhohen Zaun getrennt von der angrenzenden Sammelunterkunft, nur zu betreten über ein Drehkreuz. Damit wollte die Bayerische Staatsregierung Flüchtlinge, die keine Aufenthaltsgenehmigung erhalten, aber aufgrund fehlender Papiere nicht abgeschoben werden können, zu ihrer Ausreise zwingen.

Fürth war als Pilotprojekt für weitere »Zentrale Rückführungsstellen« (ZRS) in Nord- und Südbayern gedacht. Durch wöchentliche Befragungen sollte der »Richtungswechsel in der Beratung hin zur Rückkehrberatung« erfolgen. Das Konzept ist so einfach wie zynisch: Man muss die Bedingungen nur immer schlechter machen, dann geben die Flüchtlinge irgendwann von selber auf.

Was sich anhört wie ein schlechter Witz, war für den Lehrer Viktor G. ein sechs Jahre langer Albtraum. Nach...

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