Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Wo Chruschtschow einen Bock schoss

Neuer Teil der Ausstellung »Jagd und Macht« in der Schorfheide beschäftigt sich mit der DDR-Zeit

  • Von Veiko Kunkis
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Helmut Suter suchte die Exponate zusammen.

Seit Mai gibt es die Ausstellung »Jagd und Macht« in der zum Museum umgebauten Scheune des Jagdschlosses Schorfheide. Die gegenwärtig dort zu sehende Ausstellung beschäftigt sich mit der Zeit vom Ende des Deutschen Kaiserreiches über die Weimarer Republik bis zur Nazi-Herrschaft und deren Untergang. Nun soll ein weiteres Kapitel hinzukommen: die Zeit von 1945 bis 1990. Heute überreicht Agrarminister Dietmar Woidke (SPD) 190 000 Euro für die Ausstellung »Jagd und Macht«. Das Geld deckt zum Beispiel die Kosten für den Ankauf bisher unveröffentlichten Film- und Fotomaterials.

Museumsleiter Helmut Suter wirbelte für die neue Ausstellung wieder viel Staub auf. Er kramte in Archiven, stöberte in Sammlungen und trug Dokumente zusammen. Nicht alles, was er zu entdecken hoffte, hat er gefunden. »Von der Inspektion Staatsjagd hatte es die Weisung gegeben, alle Unterlagen zu vernichten«, sagt er. Die Bestände im Bundesarchiv sowie in der Stasiunte...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.