Die Welt – nur ein Theaterstück?

Terry Eagleton wagt sich an die ganz großen Fragen

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Er wirft die Angel aus und unsereins beißt an. Den Sinn des Lebens will er uns erklären? Verlockender Köder. Wird er am Schluss nicht doch bedauernd die Achseln zucken und sagen, dass dies eine Sache des Glaubens, der persönlichen Ansicht sei? Aber nein, so ist es nicht. Terry Eagleton, Professor für englische Literatur an der Universität Manchester, kommt zwar zu keinen neuen Antworten, unternimmt jedoch immerhin das Wagnis, sehr alte zu bekräftigen. Ein Wagnis deshalb, weil er gegen den Strom der Zeit zu schwimmen scheint, wenn man sein Buch mit der Fülle einschlägiger Publikationen vergleicht, die mit diesem oder jenem Lebensrezept zufrieden sind.

In einer Zeit, da viele Menschen ebenso wenig an eine endgültige Bedeutung des Lebens glauben »wie an den Weihnachtsmann«, widmet er sich ernsthaft diesem absurd anspruchsvollen Gegenstand. Allein schon dieses Unterfangen nötigt Achtung ab. Er stellt sich spöttischen Blicken, nimmt in Kauf...

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