Feige Staatssozialisten

Heinz Niemanns Geschichte der Sozialdemokratie – auch eine Warnung an die LINKE

  • Von Ulla Jelpke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Am 28. Mai 1912 blieb der SPD-Reichstagsabgeordnete Otto Landsberg beim üblichen »Kaiser hoch« entgegen der Tradition der Partei als einziger Sozialdemokrat im Plenarsaal des Reichstags. Zusammen mit den anderen Abgeordneten stimmte er stehend in den Hochruf auf den Hohenzollernkaiser Wilhelm II ein. Diese Episode ist symbolhaft für den begonnenen Wandel der einstmals auf der Grundlage eines marxistischen Programms stehenden Sozialdemokratie zur Vaterlandsverteidigung im Weltkrieg 1914 und der auch auf die alten militärischen Eliten gestützten Verhinderung eines tiefgreifenden Wandels während der Revolution 1918/19.

Mit seiner fast 800-seitigen »Geschichte der deutschen Sozialdemokratie 1914-1945« hat der marxistische Historiker Heinz Niemann ein im wahrsten Sinne des Wortes gewichtiges Werk zu der Phase vorgelegt, in der für die SPD die Weichen für Entwicklungen gestellt wurden, die sich bis heute prägend erweisen. Er knüpft an eine 1...

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