»El Niño« und das Wasser

Klimaphänomen lässt Felder in Lateinamerika vertrocknen

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die schwerste Dürre in Mexiko seit 70 Jahren, über 500 Hungertote in Guatemala, Hitzerekorde in Peru und Ecuador, Waldbrände in Kolumbien – Lateinamerika bekommt den Klimawandel durch extremes Wetter dieses Jahr besonders hart zu spüren.

Schon jetzt warnen UNO-Experten wie Rupa Kumar Kolli von der »World Metereological Organization« (WMO) vor den schwerwiegenden Folgen für Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt. Verantwortlich für die Trockenperiode sei das zyklische Wetterphänomen »El Niño«, das dieses Jahr Mitte Juli begann und seinen Höhepunkt im Oktober entfalten werde. Mit einem Ende sei erst Anfang 2010 zu rechnen. Zu befürchten seien darum »Auswirkungen wie 1997«, warnt Kumar Kolli. Die damals als »Wetterereignis des Jahrhunderts« bezeichnete Störung brachte wirtschaftliche Schäden, die auf 33 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden, zudem starben rund 23 000 Menschen durch Hunger, Krankheit oder Unfälle. Mojib Latif, Professor für Ozeanzirkulation und Klimadynamik vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, bezeichnet das Wechselspiel zwischen Atmosphäre und Temperaturschwankungen in den Strömungen des Pazifiks zwischen Süd- und Mittelamerika un...

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