Sonnenhungrig und abwasserscheu

Warum die regierende Politik im Wahlkampf das Örtchen Kehrigk und weitere zwölf Dörfer meidet

Für gewöhnlich machen sich, wenn Wahlen nahen, die Hilfskräfte der bisher regierenden Kandidaten und Parteien auf, um herauszufinden, wie ihre Chefs beim gewöhnlichen Wähler in ein günstiges Licht gerückt werden können. Als geeignet dürften sich Erntedankfeste erweisen. Inmitten des geborgenen Korns vermag man sich trefflich als politischer Erntehelfer darzustellen und den Landwirten gleich noch versprechen, künftig alles zu tun, um sie zu unterstützen. Auch das Durchschneiden eines Bandes bei Freigabe einer Umgehungsstraße erweist sich als beliebt. Ebenso ein Besuch im Parteiortsverband, auf einem Wochenmarkt oder in einem florierenden Unternehmen. Ein wenig Sonne scheint beim Händeschütteln immer auf den Kandidaten für das politische Amt, selbst wenn er mit der Sache selbst wenig oder nichts zu tun hat.

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