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Kopenhagen muss Chefsache werden

Klimaaktivist Julius van de Laar über einen globalen Weckruf und wichtige UN-Treffen

Am Montag, genau um 12.18 Uhr, wurden auf der ganzen Welt Politiker aus ihrem Klimaschlaf geweckt. Mitorganisator der Aktion war Julius van de Laar, Sprecher des weltweiten Aktionsnetzwerkes Avaaz. Der 27-Jährige ließ am Brandenburger Tor in Berlin die Wecker klingeln. Er war Wahlkämpfer für Barack Obama in den USA und bringt seine Erfahrungen in der internationalen Klimaschutzbewegung ein. Mit ihm sprach Susanne Götze.

ND: Sie haben heute Frau Merkel und Steinmeier symbolisch aus ihrem Klimaschlaf geweckt: Meinen Sie, es hat was genutzt?
van de Laar: In unserem Straßentheater haben sie natürlich den Weckruf entgegengenommen. Fakt ist: Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier müssen auch in der Realität aufwachen und sich in Kopenhagen für ein gerechtes, ambitioniertes und verbindliches Abkommen einsetzen.

Bis jetzt hat Klimapolitik im Wahlkampf fast keine Rolle gespielt.
Das ist ein gravierender Fehler. Es ist eine große Chance für Deutschland als Wirtschaftsland, jetzt in grüne Energien und grüne Jobs zu investieren. Auch Merkel und Steinmeier haben immer wieder angedeutet, dass ihnen das Thema wichtig ist – deshalb fordern wir mehr Aufmerksamkeit für den Klimaschutz. Auch Umfragen zeigen das: Über 80 Prozent der Deutschen sind sich darüber im Klaren, dass Klimawandel ein wichtiges Thema ist. Ich bin überzeugt, dass CDU und SPD Wählerstimmen ...


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