Rudolf Stumberger 22.09.2009 / Inland

Spätsommerlicher Somnambulismus*

Parteien scheuen im Wahlkampf die Auseinandersetzung / Für die Medien geht eine themenknappe Zeit zu Ende

Meinungsforscher sehen eine »fatalistische Gelassenheit« bei den Wählern. Die Hauptschuld dafür trägt die Politik mit ihrer Tendenz des Vermeidens.

Im Münchner Norden kandidiert ein SPD-Direktkandidat für den Deutschen Bundestag, indem er nix sagt. Der Mann verschont seine Wähler – so steht es auf den Wahlplakaten – mit seinem »Politikerfoto«, mit »Politiker-Blabla«, mit »plötzlichem Sinneswandel«. Leider verschont er die Wähler auch mit wenigstens ein paar inhaltlichen Aussagen etwa zu Krise, Niedriglohn oder Hartz IV. Krise? Was für eine Krise?

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