Emanzipation unterm Schleier

Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen von Margarethe von Trotta

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nun also Hildegard von Bingen. Man weiß, Margarethe von Trotta dreht Filme über Personen in Umständen, die die Regisseurin persönlich interessieren. Meist sind das Frauen, und meist handeln sie politisch. Dass von Trotta, die sich in Interviews eine »gläubige Atheistin« nennt, für ihr neues Werk das Leben einer mittelalterlichen Mystikerin zur Vorlage nahm, könnte allerdings überraschen. Bis man sich an das Interesse erinnert, das die Frauenbewegung auf der Suche nach historischen Vorbildern und einer Geschichtsschreibung, die nicht mehr nur aus dominanten Männerfiguren bestehen sollte, schon vor Jahrzehnten für Hildegard von Bingen bekundete. Auch eine Eingabe katholischer Frauenverbände beim Vatikan, die ganzheitliche Naturkundlerin, Komponistin und Klostergründerin offiziell als Kirchenlehrerin anzuerkennen, stammt von 1979. Das Interesse der Regisseurin wurde wenige Jahre später geweckt, in der Phase zwischen den politischen Dramen...

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