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Großauftrag für Pharmaindustrie

Schweinegrippe-Impfstoff steht unmittelbar vor der Zulassung

  • Von Anke Engelmann, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eigentlich sollte es um die »normale« Saisongrippe gehen. Doch dann kam die Schweinegrippe – für den dritten Deutschen Influenzakongress, der am Donnerstag in Erfurt begann, eine Chance, sich ständig wandelnde Grippeerreger unter die Lupe zu nehmen. Doch so ganz genau schaut man dann auch wieder nicht hin.

Der Impfstoff für die Massenimpfungen zur Schweinegrippe steht unmittelbar vor der Zulassung. Sowohl auf der EU-Ebene als auch in den einzelnen Ländern laufen derzeit die Zulassungsverfahren, berichtete Michael Pfleiderer vom Paul-Ehrlich-Institut in Erfurt. »Wir sind kurz vor dem Abschluss.« Dabei wird die sogenannte Musterzulassung angewendet, die die Europäische Arzneimittelbehörde eigentlich für das Vogelgrippevirus erteilt hatte – ausgetauscht werden lediglich die grippespezifischen Antigene. In drei bis vier Wochen solle der Impfstoff dann zur Verfügung stehen, so Pfleiderer.

Doch der Impfcocktail hat es in sich: Umstritten sind die in den Impfmitteln der Firmen Novartis und GlaxoSmithKline (GSK) enthaltenen Wirkstoffverstärker, die es erlauben, die Menge des H1N1-Antigens zu reduzieren. Pandemrix der Firma GSK enthält zudem eine quecksilberhaltige, organische Verbi...


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