Wilfried Neiße 30.09.2009 / Berlin / Brandenburg
Brandenburg

Die Linkspartei ist »nicht zu kaufen«

Erste Begegnung der neuen Landtagsfraktion auf dem Potsdamer Brauhausberg

Ein Gläschen Sekt haben sich die Abgeordneten der Linkfraktion gegönnt, als sie sich gestern erstmals nach ihrem Wahlerfolg im Landtag trafen. Doch ergab die Debatte vor allem: Das Resultat für die Sozialisten ist weniger Anlass für Jubelorgien, sondern für konzentrierte politische Arbeit.

Ein halbes Dutzend neue Gesichter, aber fast durchgängig erschöpfte Gesichter waren zu sehen: Ein nach Einschätzung der Abgeordneten Gerrit Große »unglaublich engagierter Wahlkampf« hatte seinen Tribut gefordert. Die Anstrengungen ließen den Moment der ersten gelassenen Ruhe kaum einziehen. Für eine gelöste Atmosphäre sorgte dann jedoch, dass die Abgeordnete Carolin Steinmetzer-Mann ihr erst wenige Wochen altes Kind mitgebracht hatte.

Über 50 000 Stimmen mehr als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren könne sich die LINKE freuen, sagte Fraktionschefin Kerstin Kaiser. Zwar sei die Partei jetzt mit drei Abgeordneten weniger im Parlament vertreten, doch d...

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