Im Migrantenheim von Arriaga

Viele Mittelamerikaner wollen in die USA, weil Überweisungen ihrer Verwandten ausbleiben

Die globale Wirtschaftskrise trifft besonders die Armen. Unzählige Familien in Lateinamerika haben längst den Rückgang der Überweisungen ihrer Verwandten aus dem Norden zu spüren bekommen.

Juan Delgado rollt mit den Augen. »Was bleibt einem übrig? Es gibt doch kaum eine Alternative als zu gehen«, sagt der 29-jährige Mann. »Wo ich herkomme, zahlen sie einem fünf bis sechs US-Dollar am Tag in der Landwirtschaft. Vier Dollar muss man aber schon für das Essen ausgeben«, erklärt der Salvadorianer aus Zacatecoluca, rund 55 Kilometer von der Hauptstadt San Salvador entfernt. Delgado hat sich zusammen mit zwei Freunden auf den mühsamen Treck gen Norden gemacht. Zu Fuß, auf den Dächern von Güterzügen und manchmal per Bus sind die drei unterwegs. In die USA wollen sie. Guatemala haben sie durchquert und sind nun im Süden Mexikos in Arriaga angelangt. Wenn es hier Arbeit gibt, werden sie eine Zeit lang bleiben, sonst geht es weiter. »Entscheidend ist, dass wir unseren Familien zu Hause einige Dollar schicken können.«

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