Michael Lenz, Bangkok 10.10.2009 / Wirtschaft und Umwelt

Frostige Klimaverhandlungen

Neues Abkommen könnte am Streit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern scheitern

Die Verabschiedung eines neuen Klimaschutzvertrages bei der UN-Konferenz im Dezember ist unwahrscheinlicher geworden. Das Misstrauen zwischen reichen und armen Ländern habe sich bei den Verhandlungen in Bangkok verstärkt, so die Einschätzung von Yvo de Boer, Chef des UN-Klimasekretariats.

Dass sich das Klima weltweit verändert, ist längst eine Binsenweisheit. Ebenso, dass die Folgen katastrophal sind. Immer mehr Fluten, Dürren, Stürme kosten Menschenleben, rauben Lebensgrundlagen, lassen Inseln versinken. Bei der UN-Tagung in Bangkok, an der rund 2500 Regierungsvertreter, Umweltschützer, Forscher und Manager aus mehr als 180 Staaten teilnahmen, hat sich ein neuer Klimawandel ereignet. Die Beziehungen zwischen Entwicklungs- und Schwellenländern sowie den entwickelten Ländern sind nach den zweiwöchigen Verhandlungen mehr als frostig. Dabei hatte sich das Gesprächsklima erst 2007 auf der UN-Konferenz von Bali erwärmt. Nach langwierigen Verhandlungen einigte man sich dort, dass bei der Konferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 ein neues Weltklimaschutzabkommen beschlossen werden solle. Kernpunkte: Die Industrieländer senken ihre Treibhausgasemissionen massiv.

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