Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Kein Hauch von Hafenstraße

Die Künstler-Hausbesetzer im Hamburger Gängeviertel setzen auf Sympathie statt Barrikaden. Sogar die Kultursenatorin war schon da

  • Von Mirko Knoche, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf zwölf benachbarte Häuser verteilt soll im besetzten Hamburger Gängeviertel ein alternatives Kulturzentrum und mehrere Künstlerateliers entstehen. Dies sieht ein Konzept vor, das die Nutzer der Gebäude am Freitagabend präsentierten.

In den letzten Überbleibseln der historischen Innenstadt werden bereits seit Ende August Skulpturen, Bilder und Installationen ausgestellt. Täglich finden Kulturveranstaltungen oder Konzerte statt. Das Quartier hat sich in wenigen Wochen zu einem Publikums- und Touristenmagnet entwickelt. Besucher strömen ab der Mittagszeit bis in den späten Abend ins Viertel und durch die Ausstellungsräume. Aus der ganzen Republik gehen Sympathiebekundungen ein. Der gefeierte Künstler und Ex-Hafenstraßenbesetzer Daniel Richter hat sogar die Schirmherrschaft für die Initiative »Komm in die Gänge« übernommen.

Doch hinter dem kreativen Trubel steht ein ernstes Problem für die Kultur in der Hansestadt. Hamburg bietet zwar viele Verdienstmöglichkeiten in kreativen Medienberufen. Ein Stiefkind sind aber die klassischen Kunstdisziplinen wie Malerei und Bildhauerei. Hunderte Künstler müssen sich um wenige Dutzend bezahlbare Ateliers balgen. Erst nach fünf Jahr...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.