Kieler Landeshaus platzt aus den Nähten

Parteien orientieren sich nach der Wahl in Schleswig-Holstein nicht nur räumlich neu

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vier Wochen nach dem Urnengang und der Klarheit über den Sieg von Schwarz-Gelb sortieren sich Landesparlament und Landesparteien in Schleswig-Holstein neu.

Momentan regieren im Landeshaus, wo sonst Politik gemacht wird, die Handwerker, denn der Plenarsaal muss bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Landtags am nächsten Dienstag umgerüstet werden, nehmen dort doch künftig 95 statt bislang 69 Abgeordnete Platz, nachdem es zu vielen Überhang- und Ausgleichsmandaten gekommen ist.

CDU-Landeschef Peter Harry Carstensen will sich am Dienstag erneut zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Der an vielen Stellen vage gehaltene Koalitionsvertrag muss am morgigen Samstag noch die Parteitage von CDU und FDP passieren, was reine Formsache ist. Dann tritt im Land zwischen den Meeren nach 38 Jahren erstmals die FDP wieder in Regierungsverantwortung. Strippenzieher bei den Liberalen ist Wolfgang Kubicki, der den Fraktionsvorsitz einnimmt und dem Vernehmen nach nur deshalb keinen Ministerposten haben will, weil er sonst seine für ihn lukrative Anwaltstätigkeit ruhen lassen müsste.

Dennoch: Der FDP-Landesv...

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