NS-Krankenmorde sind Stigma bis heute

Gedenkbuch erinnert an Opfer / Bund der Euthanasie-Geschädigten fordert Lernort

  • Von Imke Hendrich, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Opfer sollen nicht weiter namenlos sein. Sie starben einen qualvollen Tod in der Gaskammer von Brandenburg/Havel – weil die Nazis sie für »nicht lebenswert« hielten. Rund 9000 Kranke und Behinderte fielen dort 1940 binnen weniger Monate den Mordaktionen zum Opfer. Mehrere tausend von ihnen stammten aus Berlin. Ihre Namen und Schicksale sind nun in einem Gedenkbuch zusammengetragen worden. Der Leiter des Projekts, Günter Morsch, will es am 18. November im Roten Rathaus überreichen.

»Dieses Projekt sind wir den Opfern und ihren Angehörigen schuldig«, betont Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Das Vorhaben ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt und soll fortgeführt werden, um auch ein Gedenkbuch mit den Namen aller anderen Krankenmord-Opfer in Brandenburg/Havel zu erstellen. »Wir hoffen, dass das spätestens zur Eröffnung unserer Dauerausstellung in der neuen Gedenkstätte fertig sein wird.«

Bis E...

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