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Nicht jeder Igel braucht jetzt Hilfe

Tipps des Tierschutzvereins zum Umgang mit den Tieren

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(ND). Herbstzeit ist Igelzeit. Die stachligen Gesellen sind jetzt häufig zu Gast in Gärten, um sich vor dem Winter satt zu fressen. Der Igel hat in der freien Natur grundsätzlich die besten Überlebenschancen. Eingreifen sollte der Tierfreund nur, wenn der Igel krank ist. Darauf weist der Tierschutzverein für Berlin (TVB) hin.

Auch untergewichtige Igel sollten laut TVB in der Natur bleiben, sie hätten jetzt noch genügend Zeit, ausreichend Nahrung aufzunehmen. Hilfreich könne eine geschützte Futterstelle im Garten sein. Der TVB rät dazu, den herbstlichen Garten igelfreundlich zu gestalten. Komposthaufen, Böschungen oder Hecken würden ideale Verstecke für die Tiere bieten.

Deshalb appelliert der TVB auch an die Grünflächenämter, anfallendes Laub in Parkanlagen liegen zu lassen. Die Entscheidung von Charlottenburg-Wilmersdorf, keine Pestizide in den Grünanlagen einzusetzen und ausreichend Laub und Heckenbewuchs zu erlauben, sollte auch in anderen Bezirken Schule machen. Private Gartenbesitzer sollten ebenso verfahren.

Die Igelfreunde vom TVB weisen zudem darauf hin, dass Igel nur zwischen Dämmerungsbeginn und Morgengrauen unterwegs seien, um auf Nahrungssuche zu gehen. Igel, die tagsüber unterwegs seien, apathisch wirkten oder abgemagert seien, würden jedoch Hilfe brauchen. Auch Igel, die bei geschlossener Schneedecke oder Dauerfrost umherlaufen, seien meist geschwächt oder krank.

Der Igel sollte dann an einen Tierarzt, den TVB oder an eine Igel-Station übergeben werden. Entscheidet man sich, den Igel selbst aufzunehmen, sollte man zunächst einen Tierarzt aufsuchen, um Krankheiten und Parasiten abzuklären und sich über die artgerechte Versorgung und Unterbringung zu erkundigen. Wichtig sei, das Tier nach seiner Genesung wieder dort auszuwildern, wo man es gefunden hat, so der TVB.

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