Werbung

Berliner Eisbären im Auf und Ab

Eishockey: Dem 3:0-Heimsieg gegen Iserlohn folgt 4:6-Niederlage in Augsburg

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der deutsche Meister Eisbären Berlin verlor zum Auftakt des 16. DEL-Spieltages am Sonntag das Topspiel bei den Augsburger Panthern. Die Berliner unterlagen mit 4:6 (1:1, 3:2, 0:3), blieben aber mit 32 Punkten zunächst Tabellenführer. Die drittplazierten Augsburger (29 Punkte) feierten bereits ihren sechsten Sieg in Folge. Durch die Berliner Niederlage hatte der DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (ebenfalls 29) am Abend (nach Redaktionsschluss) die Chance, mit einem Heimsieg über den ERC Ingolstadt wieder die Spitze von den Eisbären übernehmen.

Für die Augsburger trafen vor 4670 Zuschauern Brett Engelhardt (17. und 28.), Rhett Gordon (32.), Chris Collins (48.), Connor James (55.) und Colin Murphy (59.). Bei den Berlinern waren Steve Walker (10.), Denis Pederson (28.), Richie Regehr (29.) und Stefan Ustorf (36.) erfolgreich.

Der Titelverteidiger hatte sich erst am Freitagabend die Tabellenspitze zurückerkämpft, die er 24 Stunden zuvor an Mannheim (6:0 bei den Hamburg Freezers) hatte abgeben müssen. Das Eisbären-Team von Cheftrainer Don Jackson setzte sich in der mit 14 200 Zuschauern ausverkauften heimischen O2 World gegen die Iserlohn Roosters, die bis dahin mit 57 Toren in 14 Spielen im Ruf als »Torfabrik der DEL« standen, mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch. Die Tore erzielten Kapitän Steve Walker (23.), Tyson Mulock (44.) und Jeff Friesen (60.). Drei Sekunden vor der Schlusssirene hatte der Schiedsrichter auf technisches Tor durch Friesen entschieden, nachdem der Stürmer mit dem Puck allein auf das verlassenen Iserlohner Tor zugelaufen war, aber kurz vorm Gehäuse noch gefoult wurde.

Die Augsburger wiederum könnten noch besser dastehen, hätten sie am Freitagabend nicht einen Punktverlust erlitten. Zwar waren die Panther am Ende mit 5:4 (2:2, 1:0, 1:2, 0:0, 1:0) bei den Hannover Scorpions, die im Schlussdrittel schon mit 4:2 geführt hatten, siegreich, doch brauchten sie dafür den glücklichen Ausgang im Penaltyschießen.

Auf den vierten Rang rückte unterdessen der EHC Wolfsburg (25 Punkte) durch den 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Kölner Haie vor, deren Talfahrt sich mit der vierten Pleite in Folge fortsetzte. Von Platz drei auf Rang fünf rutschten die Frankfurt Lions (24) durch eine 2:3-Niederlage gegen die Straubing Tigers ab. Straubing (13) gab aber damit die Rote Laterne an die Hamburg Freezers (12) ab. dpa/ND

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!