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Pakistans Militär auf dem Vormarsch

Heimatstadt von Taliban-Chef eingenommen

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Islamabad (dpa/ND). Nach der Einnahme der Heimatstadt von Taliban-Chef Hakimullah Mehsud in Süd-Waziristan haben pakistanische Truppen ihre Offensive gegen die Aufständischen fortgesetzt. Wie das Militär am Sonntag mitteilte, besetzten Soldaten in der Region Kotkai trotz heftigen Widerstands der Taliban weitere strategisch wichtige Orte. Aufgrund der strategisch wichtigen Lage der Region sei dies ein erster »großer Sieg« für die Streitkräfte. Bei den Gefechten seien seit Freitagabend 36 Extremisten und drei Regierungssoldaten ums Leben gekommen.

Die Armee hatte am vergangenen Samstag eine Großoffensive gegen die Taliban in deren Hochburg Süd-Waziristan gestartet. Daran sind mehr als 30 000 Soldaten beteiligt. Ihnen stehen 15 000 Aufständische gegenüber. Nach offiziellen Angaben starben seit Beginn der Kämpfe bislang 178 Taliban und 24 Soldaten. Eine unabhängige Bestätigung für die Opferzahlen und den Verlauf der Militäroperation gibt es nicht.

Die Gefechte haben zudem Zehntausende Zivilisten aus Süd-Wazirisan in die Flucht getrieben. Nach Angaben von Hilfsorganisationen wurden in den vergangenen zehn Tagen fast 78 000 neue Flüchtlinge registriert. Hinzu kämen 80 000 Menschen, die das Stammesgebiet im Nordwesten des Landes seit Mai verlassen hätten. Den Angaben zufolge sind die meisten Flüchtlinge bei Gastfamilien in Nachbardistrikten wie Dera Ismail Khan untergekommen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hatte am Donnerstag mitgeteilt, Regierung und Helfer seien darauf vorbereitet, bis zu 250 000 Menschen zu versorgen.

Im nördlich von Waziristan gelegenen Stammesgebiet Bajaur wurden unterdessen bei einem neuen US-Raketenangriff 22 Aufständische getötet. Unter den Toten seien auch mehrere »ausländische Kämpfer« des Terrornetzwerks Al Qaida.

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