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Bankenrettung

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: 1 Min.

Infolge des Schwarzen Dienstags ziehen die USA in den Jahren 1929 und 1930 ihre Kredite aus aller Welt ab. Heute sind die USA der größte Schuldner, doch damals waren sie der größte Gläubiger der Welt. Außerdem schotten sich die Vereinigten Staaten durch Zollschranken vor Importen ab, um die heimische Industrie zu stärken.

Dadurch kommt es auch in Deutschland, dem seinerzeit zweitgrößten Exportland, nach dem Börsenkrach bald zu zahlreichen Unternehmenspleiten. Massenentlassungen sind die Folge. Am Ende ist jeder Dritte in der Weimarer Republik arbeitslos. Andere Länder reagieren ähnlich protektionistisch, wodurch der Welthandel nahezu zum Erliegen kommt und die Krise immer mehr Länder erfasst.

1931 erreicht die Weltwirtschaftskrise mit dem Zusammenbruch der Österreichischen Creditanstalt und der Danatbank, eine der vier deutschen Großbanken, einen Höhepunkt. Die Danatbank wird mit der ebenfalls angeschlagenen Dresdner Bank vom Staat zwangsfusioniert Die Reichsregierung rettet die anderen Großbanken mit frischem Geld von der Reichsbank und bekommt dafür Beteiligungen am Aktienkapital, bei der Dresdner 91 Prozent, bei der Commerzbank 70 Prozent und bei der Deutschen Bank 35 Prozent. Erst die Nazis privatisierten im Jahr 1936 die verstaatlichten Banken wieder.

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