Stichwahl wird zur Solonummer

Nach Rückzug Abdullahs will Afghanistans Präsident allein kandidieren

Nach dem Rückzug seines Herausforderers Abdullah Abdullah aus der Stichwahl will sich der afghanische Präsident Hamid Karsai als einziger Kandidat der Abstimmung stellen. Derweil wurde berichtet, die Bundesregierung habe die NATO zu einer zurückhaltenden Beurteilung des Luftangriffs auf zwei Tanklaster in Afghanistan gedrängt.

Kabul (Agenturen/ND). »Die Umsetzung der Verfassung ist ein Muss«, sagte Karsai am Sonntag. »Deswegen müssen wir die Wahl wie von der Verfassung vorgeschrieben abhalten.« Abdullah hatte zuvor unter Verweis auf erneut drohende Manipulationen bei der zweiten Wahlrunde seinen Boykott angekündigt. »Ich werde an der Wahl am 7. November nicht teilnehmen«, sagte er. Eine »transparente Wahl« sei nicht möglich.

Karsai erklärte, er werde alle Entscheidungen der Wahlkommission (IEC) über den weiteren Verlauf akzeptieren. Die IEC gilt als parteilich für Karsai. IEC-Sprecher Nur Mohammad Nur sagte, die IEC gehe weiter von einer Stichwahl aus, bei der nur noch der Amtsinhaber kandidieren würde. Die sechs Kommissionsmitglieder kämen aber an diesem Montag zu Beratungen zusammen. Die US-Regierung, die zurzeit über eine neue Afghanistanstrategie samt einer Truppe...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 394 Wörter (2766 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.