Netzwerkspinner in fremden Gefilden

Das ver.di-Projekt connexx.av für Medienschaffende wird zehn Jahre alt

  • Von Bettina Erdmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Geplant waren drei, dann sechs Jahre. Inzwischen fungiert connexx.av seit einem Jahrzehnt als Modell für moderne Gewerkschaftsarbeit. Unkonventionell und kreativ infiltriert das Innovationsprojekt der Großgewerkschaft ver.di Branchen, die gewerkschaftlichem Einfluss eher abhold sind: privater Rundfunk, audio-visuelle Medien, Film- und Fernsehproduktionen und Internetwirtschaft.

»Ist ja toll, ihr kommt extra wegen uns?!« Etwas ungläubig gehen Filmbeschäftigte auf den ver.di Karren zu, an dem Säfte und Infos angeboten werden. Mehrere Septembertage lang zogen »connexxianer« ihren selbstgebauten Wagen von einem Berliner Filmset zum anderen, darunter eine Ziegler-Produktion, Drehs für die Krimireihe »Ein starkes Team« und einen Spielfilm. Die Drehorte wurden »undercover« erkundet. »Wir waren leicht nervös, denn unsere gewerkschaftliche Aktion an solch sensiblen Orten war ein Experiment«, bekennt Kathleen Eggerling von connexx.av Berlin. Nur in den Pausen konnten sie mit den Filmleuten reden. »Die sind während der Drehs sehr angespannt, haben oft einen völlig verschobenen Tagesablauf«, beschreibt Eggerling die Situation. Zudem identifizierten sich die in der Filmbranche Beschäftigten in hohem Maße mit ihrer Produktion und ihrem Unternehmen. »Sie akzeptieren nicht selten klaglos eine 72-Stunden-Woche und stehen zude...

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