Burschenschaften hofieren Rechtsextreme

Abgehalfterte FPÖ-Politiker erhalten seltene Gelegenheit zu Auftritt mit Bundestagsabgeordneten

  • Von Carsten Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Stuttgarter Initiative, ein Zusammenschluss mehrerer schlagender Verbindungen, hat für das Wochenende zwei Abgeordnete der österreichischen Rechtspartei FPÖ geladen. Einer von ihnen ist Andreas Mölzer, eine der zentralen Figuren der europäischen Rechten.

Die Nähe vieler Burschenschaften zum rechten Rand drückt sich am kommenden Samstag auch zeitlich aus. Erst wird der rechtsextreme FPÖ-Europaparlamentarier Andreas Mölzer am Vormittag beim Jahreskongress der rechtsextremen Gesellschaft für freie Publizistik (GfP) zum Thema »Eurorechte – Traum oder Wirklichkeit« sprechen. Nur drei Stunden später ist er dann bereits als Diskussionsteilnehmer bei den Korporierten der Stuttgarter Initiative angekündigt. Hier soll er mit den beiden Unionsabgeordneten Rainer Wieland (CDU), Thomas Silberhorn (CSU) und dem Liberalen Florian Toncar über den Lissabon-Vertrag disputieren. Man wolle »unvoreingenommen« die Argumente »sowohl der Befürworter als auch der Gegner des Vertragswerkes hören und abwägen«, heißt es in der Veranstaltungseinladung, die von den Stuttgarter Burschenschaften Alemannia, Ghibellinia und Hilaritas sowie ihrem gemeinsamen Altherrenverein unterzeichnet ist.

Doch Mölzer ist nicht ...

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