Tod am Rande eines Polizeieinsatzes

Ein Marsch durch Göttingen erinnert an die Studentin Conny Weßmann, die 1989 starb

  • Von Reimar Paul, Göttingen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vor 20 Jahren starb in Göttingen die Studentin Conny Weßmann am Rande eines massiven Polizeieinsatzes. An ihren Tod wollen am heutigen Samstag zahlreiche Menschen mit einer Demonstration erinnern.

Am 17. November 1989 hatten Antifaschisten in Göttingen gegen Neonazis demonstriert, die Linken wurden daraufhin von Polizisten verfolgt. »Sollen wir sie jetzt platt machen?«, fragte einer von ihnen im Polizeifunk. Die 24-jährige Studentin Conny Weßmann floh auf die viel befahrene Weender Landstraße. Sie wurde dort von einem Auto erfasst und starb an ihren Verletzungen.

An ihren Tod wollen am heutigen Samstag zahlreiche Menschen mit einer Demonstration erinnern. Zur Teilnahme haben Initiativen und autonome Gruppen aus ganz Deutschland aufgerufen. Die Kundgebung wurde nicht angemeldet. »Wir lassen uns unser Recht auf Versammlung und Demonstration nicht nehmen und wollen es selbstbestimmt gestalten"«, schreibt eine antifaschistische Initiative im Internet. Auflagen zur Kleidung, zu Höhe und Breite von Transparenten sowie Stangendurchmesser und Lautstärkebegrenzungen seien damit nicht vereinbar". Dasselbe gelte für Vorkontrollen, Personal...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 518 Wörter (3681 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.