»Das Tor zur Welt » – Mythos und Realität

Wie sich die Hansestadt Hamburg fern von Realität und kolonialer Vergangenheit in Szene setzt

  • Von Reinhard Schwarz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Tagung des Eine Welt Netzwerkes setzte sich in Hamburg mit dem Mythos vom »Tor zur Welt« auseinander. Ergebnis: Die hanseatische Bürgerschaft schuf sich ein eigenes Bild von Weltläufigkeit, Toleranz und Liberalität, das häufig mit der Wirklichkeit kollidierte.

»Hamburg – das Tor zur Welt« – dieser Slogan steht seit Jahrzehnten für Toleranz, Weltoffenheit und Liberalität der Hansestadt. Doch wie sieht es mit der Wirklichkeit aus? Für wen steht das Tor offen? Hinein dürfen auf jeden Fall die Millionen von Touristen, die jedes Jahr die Hansestadt besuchen und Geld mitbringen. Nicht hinein dürfen die Armutsflüchtlinge, die hoffen, in Hamburg ein Zipfel vom Glück, ein paar Brocken vom Reichtum der westlichen Welt zu erhaschen. Ausländerbehörde und Bundespolizei beenden solche Träume oft recht schnell.

Doch wie entstand eigentlich dieser Mythos vom »Tor zur Welt«? Während einer Tagung des Eine Welt Netzwerks Hamburg e.V. gingen Wissenschaftler diesem Begriff auf den Grund und förderten Erstaunliches zutage. So war es gerade das Nazi-Regime, das exzessiv mit dem scheinbar kosmopolitischen Mythos warb, fand Migrationsforscher Lars Amenda heraus. Noch 1939 erschien ein ganz in rot gefärbt...

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