Opposition stellt sich auf

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Im Daimler-Benz-Werk in Berlin-Marienfelde wird es bei den Betriebsratswahlen im März 2010 spannend. Dann werden oppositionelle Gewerkschaftler mit einer eigenen Liste unter dem Namen »Alternative« antreten. So heißt die Zeitung oppositioneller Gewerkschaften. Der Name ist aber auch Programm. Denn die Liste bietet eine Alternative zur Politik des Co-Managements, die von der Betriebsratsmehrheit bisher verfolgt wurde.

Die Folgen waren für die Belegschaft verheerend. Während die Arbeitshetze zugenommen hat, wurden Stellen abgebaut und Lohn gekürzt. Weil die Betriebsratsmehrheit auch zugestimmt hat, dass bei Neueinstellungen weniger Lohn gezahlt wird, machte...


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