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Bagatellisiert und banalisiert

Aids-Hilfe schlägt zum Gedenktag Alarm: Spenden eingebrochen und Projekte geschlossen

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Zahlen sind dramatisch. Nur rund 60 000 Euro sind dieses Jahr an Spenden zusammengekommen, gegenüber jeweils einer Viertelmillion Euro 2008 und 2007. »Das führt dazu, dass wir viele zum Teil recht kostenintensive Angebote wie ärztlich betreute Reisen oder Mutter-Kind-Gruppen stark einschränken oder ganz einstellen mussten«, sagte Uli Meurer, Vorstandsmitglied der Berliner Aids-Hilfe e. V. gestern im Rahmen der Jahrespressekonferenz, die traditionell kurz vor dem Welt-Aids-Tag am 1. Dezember stattfindet. Auch der Hilfsfonds zur Unterstützung HIV-Infizierter Hartz-IV-Empfänger, der Betroffenen beispielsweise den Kauf von Arzneien zur Linderung der teils extremen Nebenwirkungen der HIV-Therapie ermöglichte, musste geschlossen werden.

Die finanzielle Unterstützung des Senats – die Berliner Aids-Hilfe erhält rund 650 000 Euro jährlich – bezeichnete Meurer als »erbärmlich«. »Da werden seitens des Senats Forderungen nach immer...


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