Werbung

China nennt konkrete Klimaziele

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Peking/Kopenhagen (dpa/ND). Erstmals hat China konkrete Ziele genannt, um den starken Anstieg seiner Treibhausgase zumindest abzubremsen. Vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen kündigte die Regierung in Peking an, dass der Ausstoß von Kohlendioxid in China künftig nicht mehr ähnlich stark wachsen soll wie das Bruttoinlandsprodukt. Die Treibhausgase, die für jeden Yuan Wirtschaftsleistung ausgestoßen werden, sollen vielmehr bis 2020 um 40 bis 45 Prozent gegenüber dem Stand von 2005 verringert werden, teilte der Staatsrat am Donnerstag in Peking mit. China ist heute mit einem Fünftel weltweit der größte Produzent von Treibhausgasen. Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßte die Ziele, forderte angesichts des Ausmaßes und der Dringlichkeit der Klimakrise aber mehr. Experten wiesen darauf hin, dass ungeachtet der angekündigten Verringerung der CO2-Intensität der chinesische Ausstoß von Treibhausgasen vorerst weiter stark ansteigen wird.

Die Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) wirft US-Präsident Barack Obama Mutlosigkeit vor dem Klimagipfel im Dezember vor. Der Sprecher des Kopenhagener WWF-Klimaprogramms, John Nordbo, sagte am Donnerstag zu Obamas Ankündigung, lediglich zum Auftakt der Klimakonferenz am 9. Dezember in die dänische Hauptstadt zu kommen: »Das ist zu früh. Es fehlt ihm wohl einfach der Mut, am Ende mit den anderen Staats- und Regierungschefs ein ehrgeiziges Ergebnis auszuhandeln.«

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen