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Seen-Petition ein Schlag ins Wasser?

Bundesfinanzministerium macht keine Hoffnung auf ein Umsteuern bei der Privatisierung

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Zahl der Unterschriften gegen die weitere Privatisierung ehemals volkseigener Gewässer in Ostdeutschland steigt. 84 000 Unterschriften liegen dem Petitionsausschuss des Bundestages schon vor, erzählt Carsten Preuß. Der Linksfraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung von Zossen engagiert sich sehr für dieses Thema. Bei ihm daheim liegen etwa 1000 weitere Unterschriften und beim Verein Pro Mellensee 2000. Zirka zehn Zentimeter hoch stapeln sich ausgefüllte Listen in der Potsdamer Geschäftsstelle des Bundes für Umwelt und Naturschutz.

All diese Unterschriften, von denen viele aus Brandenburg und Mecklenburg stammen, sollen demnächst nachgereicht werden. Der Petitionsausschuss wird sich damit befassen. Carsten Preuß erhielt aber den Hinweis, dass es noch dauert.

Möglicherweise allerdings bringen die Bemühungen wenig. »Der Verkauf von Seen geht weiter«, meldet die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Grüne). Das Bundesfinanzminist...


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