Docstop für Gesundheit der Fernfahrer

15. Kongress »Armut und Gesundheit« thematisiert Situation von sozial Benachteiligten

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der 15. bundesweite Kongress »Armut und Gesundheit« behandelte in der vergangenen Woche in Berlin Defizite in der Versorgung von soziale Benachteiligten, ethische Fragen sowie Möglichkeiten der Selbsthilfe.

Fernfahrer und Altenpflegerinnen gehören nicht zu den Berufsgruppen mit der größten gesellschaftlichen Anerkennung. Das zeigt sich in niedrigen Löhnen, aber auch in Schichtarbeit und kräftezehrenden Arbeitsbedingungen. Ähnlich geht es allen, die im Auftrag von Zeitarbeitsfirmen in deutschen Unternehmen schuften. Was in diesen Bereichen für die Gesundheit der Betroffenen getan werden kann, fragte ein Forum zu prekärer Arbeit im Rahmen des Berliner Kongresses.

Monika Schedlinski stellte ein Projekt der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) zur Verbesserung der Situation in Pflegeheimen vor. Angesichts abnehmender Zahlen sowohl der Erwerbstätigen als auch der Fachkräfte in diesem Bereich in den nächsten 20 Jahren ist die Gesundheit der Beschäftigten ein besonders hohes Gut. In der Praxis aber würden die Pflegekräfte von den Ansprüchen ihrer Arbeitgeber sowie denen der Bedürftigen oft zerrissen. Davon künden zunehmende Krankschreibunge...


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