»Schweinegrippe« durch Biowaffen?

Jahreskonferenz berät in Genf über die Stärkung der B-Waffen-Konvention

  • Von Wolfgang Kötter
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im Genfer Palast der Nationen treffen sich heute die 163 Mitgliedstaaten der Konvention über das Verbot biologischer Waffen zu ihrer Jahrestagung.

Bereits im Sommer fand ein Vorbereitungstreffen statt, an dem neben Diplomaten auch rund 200 Biowissenschaftler teilnahmen. Die Biotechnologie breitet sich gegenwärtig rasant aus. Daher ist es dringlicher denn je, Forscher einzubeziehen, wenn es um den Kampf gegen den Missbrauch ihrer Ergebnisse geht. »Die Expertenbeiträge«, lobt der kanadische Konferenzpräsident Marius Grinius, »helfen uns, die Kapazitäten für Früherkennung, Diagnose und Eindämmung von Infektionskrankheiten zu überprüfen und Ressourcen aufzudecken, um anderen dabei zu helfen, ihre Möglichkeiten auszubauen.«

Mit Bezug auf die weltweit grassierende »Schweinegrippe« unterstrich Grinius: »Die H1N1-Grippepandemie verdeutlicht, wie außerordentlich wichtig es ist, internationale und nationale Kapazitäten für die Krankheitsüberwachung und -bekämpfung aufzubauen.« Weltweit hat die Krankheit bereits nahezu 6000 Menschenleben in 95 Ländern gefordert. Der russische Militärexperte ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.