Reiner Oschmann 09.12.2009 /

Der Jackpot

Richard Powers' Buch vom Glück

Richard Powers, Professor, Cellist, Ex-Physikstudent, Ex-Computer-Programmierer und für »Das Echo der Erinnerung« 2006 mit dem National Book Award, dem US-Pendant zum Deutschen Buchpreis, ausgezeichnet, hat einen großen Wurf gelandet. Sein neuer Roman »Das größere Glück« geht der Frage nach, ob es eine biologische Grundlage für menschliches Glück gibt, einen genetischen Fingerabdruck, der uns auf ungetrübte Reise durchs Leben schickt.

Thassadit Amzwar, 23-jährige algerische Kunststudentin, scheint so ein Glückspilz zu sein. Sie ist nach Chicago gekommen und trotz Verlusts ihrer halben Familie im Bürgerkrieg unfähig, unglücklich zu sein. Für ihre Kommilitonen wird sie zur Sonne, um die die Gruppe kreist – immer gut drauf, von gleichbleibend ansteckender Fröhlichkeit. Russell Stone, der den Kurs leitet und selbst eher Melancholiker ist, findet, nachdem er die Vermutung einer durch Leid ausgelösten Traumatisierung Thassas ausschließ...

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