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Gestorben wird immer

Multikulti-Oper »Das Waisenkind« in Erfurt uraufgeführt

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das neue Opernhaus in Erfurt ist mit einer Uraufführung eröffnet worden. So recht geglaubt hat man dem Intendanten Guy Montavon damals nicht, dass er jedes Jahr eine Neue folgen lassen würde. Doch nicht erst jetzt, nach zehn Jahren, müssen sich die Zweifler da wohl revidieren. Auf Anhieb fällt nämlich kein anderes Haus ins Auge, das mit solcher Regelmäßigkeit und Ernsthaftigkeit, Jahr für Jahr, mit einer Opernuraufführung aufwartet. Das garantiert die Aufmerksamkeit des überregionalen Feuilletons. Natürlich spielt auch die Hoffnung mit, wirklich mal einen Volltreffer zu landen. Zumindest vermarktungstechnisch ist das mit der Philip-Glass-Oper »Waiting for the Barbarians« gelungen, mit der die Erfurter Oper im Ausland glänzte.

Die aktuelle Uraufführung »Das Waisenkind« wäre prädestiniert, ihre Relevanz und ihr musikalisches Charisma in China oder in Japan zu testen. Denn es ist nicht nur eine ziemlich finstere Geschichte aus dem alten C...


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