Erfrischung für das Blut

Rote Bete: Gekocht oder als Rohkost gut für den Körper

  • Von Anke Nussbücker
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rote Bete gehört zu den gut lagerfähigen Gemüsearten, die als Frischware den ganzen Winter zu erschwinglichen Preisen feilgeboten werden. Das krebshemmende Betanin verleiht ihr die charakteristische tiefrote Farbe.

Als Spielart der Runkelrübe ist »Beta vulgaris cruenta rubra« unter vielen weiteren Namen wie Rote Rübe, Rahne, Rotmöhre oder Salatrübe bekannt. Ihr Urahne – der rote Seemangold – stammt aus den Küstengebieten des östlichen Mittelmeers und aus den asiatischen Steppengebieten und ist heute wieder auf Wochenmärkten erhältlich. Der ukrainische oder russische Borschtsch – traditionell mit Roter Bete, Weißkohl und Rindfleisch gekocht – erinnert an die osteuropäische Herkunft.

Der tiefrote Saft weckte schon in früheren Zeiten Assoziationen zu der blutbildenden Kraft dieser Wurzel. Heute schreibt man den unterschiedlichen in ihr enthaltenen Substanzen ausgewählte Einzelwirkungen zu. Dazu gehört der Schutz gegen Entzündungen, Krebs- und Herzerkrankungen durch sekundäre Pflanzenstoffe, wie es das erwähnte Betanin aus der Gruppe der Polyphenole ist. Eine weitere Wirkung besteht in der harntreibenden und harnsäureausschwem...


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