Streit um Bundesstaaten in Nepal

Maoistische Partei ernannte »Koordinatoren« für Verwaltungseinheiten

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Während der Premier Nepals auf dem Klimagipfel in Kopenhagen den Standpunkt seiner Regierung darlegte, setzte die oppositionelle Vereinte KP Nepals (Maoistisch) in der Himalaja-Republik ihre Protestkampagne fort. Am Donnerstag rief sie den elften und zwölften autonomen Bundesstaat aus, gestern sollte der letzte proklamiert werden.

Regierungschef Madhav Kumar Nepal warb in Kopenhagen für eine »nachhaltige und langfristige Unterstützung« der Industrieländer für vom Klimawandel besonders gefährdete Staaten, damit unserem Planeten Schneeberge und grüne Lungen erhalten bleiben. Technologietransfer und Finanzhilfe für sein Land seien erforderlich, um die zerbrechliche Umwelt des Himalaja, die Hauptwasserquelle für den gesamten südasiatischen Subkontinent, zu bewahren. Unterdessen verwirklichten die oppositionelle Maoisten in Nepal die nächsten Punkte ihrer Protestkampagne, die auf die Gewährleistung »ziviler Oberhoheit« und die Bildung einer von ihr geführten Regierung der nationalen Einheit zielt. Sie rief weitere autonome Bundesstaaten aus, darunter »Newa«, der die Hauptstadt Kathmandu sowie die Städte Bhaktapur und Lalitpur einschließt.

Die aus 22 politischen Parteien bestehend...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 368 Wörter (2774 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.