Karin Leukefeld 28.12.2009 / Ausland

Wie stark ist Al Qaida in Jemen?

Houthi-Bewegung wehrt sich gegen den Vorwurf der Zusammenarbeit

Der vereitelte Anschlag auf ein US-Flugzeug soll angeblich in Jemen von Al Qaida geplant und in Auftrag gegeben worden sein. Das Armenhaus der arabischen Halbinsel wird mit Washingtoner Militärhilfe massiv unterstützt. Doch gibt es die von Sanaa beschworene Gefahr wirklich?

Auftrag, Sprengstoff und Anleitung für den Anschlag habe er in Jemen erhalten, so der in einem Flugzeug der US-amerikanischen Fluglinie Delta festgenommene junge Nigerianer. Er habe im Auftrag von Al Qaida gehandelt, die scheinbar im südarabischen Armenhaus zu neuer Blüte gelangt ist. Das zumindest behaupten sowohl der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh als auch USA-Präsident Barack Obama, der mit der neuen Gefahr eine umfangreiche Militärhilfe begründet. Sicherheitsexperten leisten nicht nur Ausbildungs- und Aufklärungshilfe, bei jüngsten Luftangriffen auf angebliche Al-Qaida-Lager waren sie wohl aktiv beteiligt. Am 24. Dezember wurden dabei 34 Personen getötet. Nach Auskunft eines Augenzeugen seien allerdings normale Wohnhäuser zerstört worden, man habe die Leichen von mindestens sieben Frauen und Kindern geborgen.

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