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Bergarbeiter im Streik

Weltgrößte Kupferminen in Chile betroffen

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Santiago (AFP/ND). In Chile streiken die Arbeiter des weltgrößten Kupferkonzerns für höhere Löhne. In den Minen Chuquicamata und Mina Sur des Staatskonzerns Codelco erschienen die meisten Kumpel am Montag nicht zur Arbeit, wie Gewerkschaftsvertreter mitteilten. In den beiden Minen werden rund vier Prozent des weltweiten Kupferbedarfs gefördert. Die Arbeiter rechtfertigen ihre Forderung nach einer Lohnerhöhung von 7,5 Prozent mit den derzeit hohen Weltmarktpreisen für Kupfer. Diese haben mit aktuell rund 7500 Dollar pro Tonne den höchsten Stand seit 16 Monaten erreicht.

Codelco fördert in Chuquicamata und Mina Sur mit rund 5600 Arbeitern mehr als eine halbe Million Tonnen Kupfer im Jahr. Die Verluste durch den Streik beziffert der Staatskonzern auf rund acht Millionen Dollar täglich. Lieferungen für Januar seien jedoch nicht gefährdet, da genug Reserven für 30 Tage vorhanden seien.

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