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Umwelthilfe: Vorrang für den Artenschutz

2010 ist Jahr der biologischen Vielfalt

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Berlin (dpa/ND). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft der Bundesregierung Untätigkeit im Kampf gegen das Artensterben vor und pocht auf ein Artenschutzgesetz. »Wir fordern verbindliche Vorgaben für die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft«, sagte DUH- Bundesgeschäftsführer Rainer Baake am Donnerstag. Außerdem müsse der Artenschutz auch beim Bau von Straßen eine vorrangige Rolle spielen. »Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft beim Biodiversitätsschutz in Deutschland eine Riesenlücke«, kritisierte er. Schon seit Jahren habe die Regierung Pläne für den Artenschutz in Deutschland in der Schublade, die auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben seien.

Vor allem Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Verkehrsminister Peter Ramsauer (beide CSU) würden Fortschritte im Artenschutz behindern, bemängelten die Umweltschützer. Aigner bediene Klientelinteressen, indem sie etwa im EU-Rat für »überhöhte« Fangquoten in der Fischerei gestimmt habe. Ramsauer nehme den Artenschutz nicht ernst. Baake kritisierte ein Interview des CSU-Mannes in der »Süddeutschen Zeitung«, in der er sich »mit populistischen Sprüchen über ›die Belange schwangerer Fledermäuse‹« lustig gemacht habe.

Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) steht ein Drittel aller Wirbeltierarten in Deutschland als bedroht auf der Roten Liste, darunter der Feldhamster, der Uhu oder der Springfrosch. Weil das Artensterben weltweit zu einem immer größeren Problem wird, hat die UNO das Jahr 2010 zum »Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt« ausgerufen. Am Montag findet in Berlin die feierliche Eröffnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Norbert Röttgen (beide CDU) statt.

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