Hans-Gerd Öfinger, Wiesbaden 09.01.2010 / Inland

Autobahn mit Folgen

Die neue A 38 südlich des Harzes gefährdet die Zukunft der parallel laufenden Bahnline

Die als »Südharz-Autobahn« bekannte Autobahn A 38 von Leipzig/Halle bis Göttingen ist seit Mitte Dezember durchgehend befahrbar. Kurz vor Weihnachten wurde der letzte Abschnitt mit Tunnel zwischen Bleicherode und Breitenworbis in Nordthüringen eröffnet. Diesen Lückenschluss beim Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 13 feierte bundes- und landespolitische Prominenz vor Ort als »sichtbaren Erfolg des Aufbaus Ost«. Aber nicht alle Bewohner der Region sind in Feierlaune.

Für lärmgeplagte Anwohner der Bundesstraße 80, die in Ost-West-Richtung durch das Eichsfeld über Nordhausen und Sangerhausen bis nach Halle führt, erscheint die parallele A 38 als Segen, der ihnen den Durchgangsverkehr weitgehend vom Halse hält. Mit der Grenzöffnung vor 20 Jahren kamen innerdeutsche Blechkarawanen, zunehmend strömten auch Lkw-Flotten aus Polen und Tschechien durch die bisher beschauliche Grenzregion in Richtung Ruhrgebiet und Rotterdam.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: