Schicksalsjahr für Sudans Süden

April-Wahlen in der teilautonomen Region werden zum Stabilitätsbarometer für das Land

  • Von Marc Engelhardt, Juba
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Fünf Jahre nach seinem Beginn am 9. Januar 2005 erreicht der Friedensprozess in Südsudan seine entscheidende Phase. Doch Gewalt, Korruption und Unterentwicklung gefährden die brüchige Stabilität. Allein in der abgelaufenen Woche sind mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen.

Von der frisch asphaltierten Hauptstraße, die den Flughafen von Juba mit dem Stadtzentrum verbindet, kann man sie sehen: die neuen, klimatisierten Gebäude, in denen die Regierung des teilautonomen Südsudans eingezogen ist. In den fünf Jahren seit Unterzeichnung des Friedensvertrags, der einen der längsten Bürgerkriege Afrikas offiziell beendet hat, ist aus den Kriegsruinen der Stadt am Weißen Nil eine vorzeigbare Hauptstadt gewachsen. Am Fluss drängen sich Bars und Restaurants, selbst einen Supermarkt mit importierten Köstlichkeiten gibt es. Immer mehr Länder eröffnen diplomatische Vertretungen in der Kapitale des noch halbautonomen Südens, auch die Bundesrepublik Deutschland. Denn wenn Juba eines Tages tatsächlich Hauptstadt eines unabhängigen Südsudans wird, will niemand fehlen.

2010 ist das entscheidende Jahr für die Zukunft Südsudans, unter dessen Boden fast der gesamte Ölreichtum der Region liegt. Kein Gebiet in Afrika ist so unte...

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