Der Untergrund im Hinterhof

DDR im Bild II: Ein Band dokumentiert die Literaten- und Künstlerszene Ost-Berlins 1979-1989

  • Von Kai Agthe
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Anders leben: Konzert der Punkband »Rosa Extra«, Berlin 1985: Foto von Harald Hauswald aus dem Band

In den 70er Jahren hatten wir erfahren, dass der furztrockene und von uns aus gesehen steinalte Staat unsere lebendige Aufmüpfigkeit ablehnte«, schreibt Bert Papenfuß. Sein Beitrag »Für uns« eröffnet einen Sammelband über die facettenreiche Geschichte der Literaten- und Künstlerszene Ost-Berlins von 1979 bis 1989. Die konzentrierte sich in jenen Jahren auf den Prenzlauer Berg, der damals als Kiez nicht »hipp« war, sondern ein grauer, von den Spuren des Jahres 1945 gezeichneter Stadtteil Berlins. Adolf Endler brachte das seinerzeit auf die griffige Formel »Prenzlauer-Berg-Connection«.

Einig war sich diese Künstlergeneration – für die auf Seiten der Dichtung Jan Faktor, Johannes Jansen, Andreas Koziol, Elke Erb und Uwe Kolbe stellvertretend genannt sein mögen – in der Ablehnung der offiziellen Kunstpolitik. »Wir fühlten uns dem Arbeiter- und Bauernsalat gegenüber zu nichts verpflichtet«, so Bert Papenfuß. Und so erblühte in d...

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