Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Revolution via Internet?

Iran und die Medien

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seit Sommer 2009 ist es dem iranischen Mullahregime trotz verschärften Terrors nicht gelungen, die Oppositionsbewegung einzudämmen. Welchen Einfluss spielen die neuen Medien dabei? Diese Frage stand am Dienstagabend auf einer von der Bildungseinrichtung Helle Panke, der Linken Medienakademie (LiMa) und der »Tageszeitung« (taz) in Berlin organisierten Veranstaltung. Nach einer von der Medienwissenschaftlerin Yalda Zarbakhch vorgestellten Untersuchung steht Iran mit bis zu 35 Prozent Internetnutzern im Nahen Osten an der Spitze. Besonders im letzten Jahrzehnt sei die Zahl der Blogger enorm gestiegen. Der Journalist und Filmemacher Sam T. Fard zweifelte die Verlässlichkeit dieser Zahlen allerdings an. Die Internet- und Blognutzung ist seiner Meinung nach in Iran noch immer ein Elitenprojekt. Fard sieht die Gefa...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.